Sujet, objet, enjeu: le sommeil de l’Antiquité à la Renaissance, Reims, 3-4 décembre 2009
Téléchargez le programme: programme-colloque-sommeil-reims-3-4-decembre.pdf
Publié dans la rubrique Conférences | Pas de commentaire »
Téléchargez le programme: programme-colloque-sommeil-reims-3-4-decembre.pdf
Publié dans la rubrique Conférences | Pas de commentaire »
Interdisziplinäre Tagung des Interdisziplinären Zentrums “Mittelalter
- Renaissance - Frühe Neuzeit” der Freien Universität Berlin in
Kooperation mit der Staatsbibliothek zu Berlin
März 2011
Humanismus im deutschen Sprachraum.
Ziel der Tagung ist es, der Frage nachzugehen, inwiefern sich im Blick auf
die Genese und Entfaltungsformen ?humanistischer Kulturen? von der
Ausprägung eines spezifisch ?transalpinen Humanismus? im Heiligen
Römischen Reich Deutscher Nation sprechen lässt. Was sind die
charakteristischen Merkmale und Bedingungen, die es erlauben, die
Etablierung eines ?deutschen Humanismus? im Verhältnis zu
humanistischen Strömungen und Formationen im europäischen Kontext zu
beschreiben?
Welche geistes- und sozialgeschichtlichen Voraussetzungen bzw. welche
politischen Faktoren sind in Anschlag zu bringen, um humanistische
Entwicklungen im deutschen Sprachgebiet zu konturieren? Inwiefern ist es
gerechtfertigt, einen ?deutschen Humanismus? als Gesamtphänomen oder
eigenständig beschreibbares kulturelles Milieu auszuweisen?
Aufgeworfen ist mit dieser Untersuchungsperspektive unweigerlich die
grundsätzlichere Frage nach der Definition und Verwendungsweise der
Begriffe ?Humanismus? bzw. ?humanistisch?, d.h. nach den Kriterien und
dem Bedeutungsumfang der Beschreibungskategorie selbst. Die Tagung stellt
sich bewusst disziplinär wie methodisch kontrovers diskutierten Ansätzen
und sucht die Problematik des Humanismus-Begriffs durch eine
interdisziplinär angelegte Auseinandersetzung fruchtbar zu machen, um
kulturspezifische Differenzkriterien im Blick auf den deutschen Sprachraum
zu gewinnen.
Buchkulturen.
Der Fokus auf den Leitbegriff ?Buchkulturen? ermöglicht es, die
Vielschichtigkeit von Komponenten, Akteuren und Einflüssen, die für die
Konturierung einer humanistischen Kultur im deutschen Sprachraum
einzubeziehen sind, in den Blick zu nehmen. Mit der Entstehung des
Buchdrucks werden Verlags- und Publikationswesen im Übergang vom 15. zum
16. Jahrhundert zum Kristallisationspunkt humanistischer Netzwerke und
Strategien. Eingedenk der engen Kooperationen zwischen Druckern,
Verlegern, Künstlern, Gelehrten, Sammlern etc. werden Offizine zu
Umschlagsorten, Steuerungs- und Umsetzungsinstanzen einer buchbasierten
Wissensvermittlung. Anhand dieser Buchkulturen lassen sich
Kommunikationswege und Organisationsformen, Zirkelbildungen und
Austauschprozesse humanistischer Milieus quer zu Disziplinen und
Institutionen sichtbar machen. Über einzelne Protagonisten,
Interessenverbände oder Institutionen hinaus werden Formen und Mittel der
Distribution, Aneignung und Vermittlung von Wissensbeständen
rekonstruierbar. Auf medialer Ebene manifestieren sich Wechselwirkungen
zwischen künstlerischer Praxis und theoretischen Diskursen, die es
ermöglichen, nach den Aus- und Rückwirkungen auf disziplinäre
Entwicklungen wie politisch-soziale Strukturbildungen zu fragen.
Mit der Konzentration des Untersuchungszeitraums auf die Phase von 1430
bis 1530, d.h. auf die Spanne von den Konzilien (Basel, Ferrara, Florenz,
Rom) bis zum beginnenden Reformationszeitalter ist eine entscheidende
Umbruch- und Übergangsphase zur Buchproduktion in Deutschland gefasst, an
der sich die Entwicklung eines Humanismus im deutschen Sprachraum kondensiert.
Netzwerke und Kristallisationspunkte.
Ausgehend von der
Etablierung und Entwicklung des Buchwesens gilt es, Positionierungen und
Vernetzungen, informelle Strukturen und systematische
Interessenverflechtungen, Austauschformen und -medien sichtbar zu machen.
Der Humanismus im deutschen Sprachraum als geistesgeschichtliches
Gesamtphänomen zeigt - eingedenk der spezifischen Faktoren, Rahmen-
bedingungen und historisch-politischen wie konfessionellen Konstellationen
- eine Eigenständigkeit und -dynamik, die einer genaueren
Charakterisierung zu unterziehen ist, ohne dabei allein einzelne
Persönlichkeiten in den Blick zu nehmen.
Die skizzierte Schlüsselposition der Buchkulturen gibt die Möglichkeit,
eine interdisziplinäre Diskussion zu eröffnen, sowie Kompetenzen und
Befunde aus unterschiedlichen Forschungsbereichen miteinander zu
konfrontieren.
Angesprochene Disziplinen: Bibliothekswissenschaften - Buchhistorie -
Buchrestaurierung - Druck- und Verlagsgeschichte -
Handschriftenexperten/innen - Kunst- und Bildwissenschaften -
Philosophie - Editionswissenschaften - Philologien - Theologie -
Politik - Geschichtswissenschaften - Sprachwissenschaften - Historische
Medienwissenschaften - Musikwissenschaften.
Call for Papers.
Zu den nachfolgend skizzierten Untersuchungsperspektiven und -dimensionen
des Humanismus im deutschen Sprachgebiet wird um Beiträge
gebeten:
1) Künstler- und Gelehrtenkreise im deutschen Humanismus: Sodalitäten,
höfische Zirkel, universitäre Lagerbildungen, Künstlerkreise,
Werkstätten, Schulen.
2) Buchdruck und Gelehrtenrepublik: Offizine als Angelpunkte humanistischer
Wissenskulturen (Austausch und Kooperation zwischen Druckern, Verlegern
und Gelehrten, Künstlern, Mäzenen, politischen Funktionsträgern etc.).
3) Zentren der Buchpublikation: Nürnberg - Augsburg - Wittenberg -
Basel -
Straö?burg - Leipzig etc.
4) Vom Manuskript zum Druckwerk: Voraussetzungen der Drucklegung,
Kooperationen (Imprimatur und Zensur, Widmungen/Zueignungen,
Autorisierungsstrategien, anonyme Schriften etc.).
5) Drucker - Künstler/Druckstockschneider - Verleger: Interferenzen von
Text und Bild in der Buchproduktion.
6) Bildauffassungen und Bildtechniken im Wandel: Zur Veränderung von
bildnerischer Praxis, Bildprogrammen und Bildwahrnehmung im Kontext von
Drucktechnik und Publikationswesen - Funktionen und Funktionalisierungen
von Bildern im Buchwesen - Wege der Distribution - Veränderung der
Rezeption.
7) Politische Dimensionen des Verlagswesens: Verlagsprogramme - Medien
der Publizität und der politischen Positionierung (Bücher,
Flugschriften, Kalender, Einblattdrucke, Editionen etc.) - Expansion von
Publizität.
8) Buchdruck an der Schwelle zur Reformation: sozialethische bzw.
reformorientierte Strategien im Kontext der Distribution von Drucken.
9) Editionen und Übersetzungen: verlegerische Initiativen im deutschen
Humanismus - Prozesse des Transfers im europäischen Kontext.
10) Die Jagd nach Schätzen: Sammelwesen, Bibliotheken, private bzw.
höfische oder monastische Sammelkulturen.
11) Bucheinband und Buchgestaltung.
12) Von der Vortragskultur zur Lesekultur, vom singulären Gemälde zum
seriellen Druckbild: zur kulturellen Veränderung von Wahrnehmungsbedingungen.
Um Vorschläge für Vorträge bitten wir
bis zum 18. Dezember 2009
an das
Interdisziplinäre Zentrum “Mittelalter - Renaissance - Frühe Neuzeit”
Freie Universität Berlin
Habelschwerdter Allee 30
14195 Berlin
Katharina Richter (marefn@fu-berlin.de)
Tel.: 030-838 520 30
Mit besten Grüö?en,
das Planungsteam
Dr. Elke Anna Werner, Prof. Dr. Ursula Kocher, Prof. Dr. Anne
Eusterschulte, Katharina Richter (Freie Universität Berlin, IZ
“Mittelalter - Renaissance - Frühe Neuzeit”); Dr. Falk Eisermann, Prof.
Dr. Eef Overgaauw (Staatsbibliothek zu Berlin)
Publié dans la rubrique Appels | Pas de commentaire »
(English version below)
Chers collègues,
Chers amis,Vous trouverez ci-joint l’affiche et le programme de la journée
d’étude “Poésie néo-latine à haute voix” qui aura lieu à l’Université
Catholique de Louvain (Louvain-la-Neuve) le 11 décembre prochain.
Cette journée, organisée dans le cadre du GEMCA (Group for Early
Modern Cultural Analysis), explorera la poésie latine des 16e et 17e
siècles sous son volet oral et public (déclamations et chant); elle
rassemblera autour de ce thème des néo-latinistes et des musicologues.
L’entrée est gratuite mais l’inscription (par mail) est souhaitée pour
des raisons pratiques.Merci de faire circuler largement cette invitation !
Très cordialement,
Aline Smeesters,
pour le GEMCA.Dear colleagues and friends,
Please find attached the poster and program of the study day “Neo-Latin
Poetry out loud” that will be held in the University of Louvain-la-Neuve
(Belgium) on 11 December 2009. This study day, organized by the GEMCA
(Group for Early Modern Cultural Analysis), will explore the latin poetry
from the 16th and 17th centuries through the aspect of its out loud
interpretations (reciting or singing); it will welcome an international
panel of neo-latinists and musicologists. Entrance is free but inscription
(by e-mail) is wished for practical reasons.Do not hesitate to circulate this invitation !
Yours sincerely,
Aline Smeesters, for the GEMCA.
Publié dans la rubrique Conférences | Pas de commentaire »
Publié dans la rubrique Conférences | Pas de commentaire »
Téléchargez l’appel à contribution: bodyondisplay-appel-a-contribution-final.pdf
Publié dans la rubrique Appels | Pas de commentaire »
UNIVERSITÉ PARIS 7-DENIS DIDEROT
UFR Lettres Arts Cinéma, ÉQUIPE du CERILAC
COMPOSANTE TAM (TRADITIONS ANTIQUES ET MODERNITÉS)
Pascal Debailly et Jean Vignes
Avec le soutien de la SFDES
Pierrre de Ronsard, Discours des Misères de ce temps, Poésie et guerre civile
Journée d’agrégation, organisée par Pascal Debailly et Jean Vignes, le vendredi 20 novembre 2009, de 9h à 18h, Université de Paris 7, Site des Grands Moulins, Halle aux farines, Amphithéâtre 6C (Esplanade des Grands Moulins, Paris 75013, Métro Bibliothèque François Mitterrand, Ligne 14)
À paraître : Pierre de Ronsard, Discours des Misères de temps, Poésie et guerre civile, textes réunis et présentés par Pascal Debailly et Jean Vignes, Cahiers Textuel, n° 33, novembre 2009,
Les Discours des Misères de temps de Ronsard posent de manière très actuelle la question du rapport entre poésie et combat, poésie et guerre civile. Le XXIe siècle ressemble par beaucoup d’aspects à la période tragique des guerres de Religion au XVIe siècle. La Réforme fait imploser ou du moins remet profondément en question la Chrétienté. Ronsard assiste à l’intensification de la crise religieuse et politique, au délitement de l’appareil d’État, à la montée de la haine, à une déliaison généralisée dans les provinces, les familles et les réseaux d’amitié. Certains de ses propres amis, au nom de motifs religieux, deviennent des ennemis implacables. Lui qui conçoit la poésie avant tout comme une parole destinée à louer, à unifier, à sublimer, assiste à la multiplication centrifuge des sources de parole et d’autorité. Le déchaînement des haines met en danger son lien à la monarchie catholique, mais aussi sa conception de la poésie et les idéaux de la Pléiade pour lesquels il s’est tant battu avec son ami Du Bellay. Les points d’appui traditionnels disparaissent. Le centre se pulvérise et devient un trou noir. L’autorité du roi, du pape et du Prince des poètes, Ronsard en personne, est revendiquée par d’autres ou du moins gravement contestée. On comprend le désarroi et les angoisses que le Vendômois a dû connaître à la fin des années 1550 et au cours des années 1560 jusqu’au paroxysme de l’horreur le jour de la Saint-Barthélemy. Le poète de cour qui souhaitait mener une existence tranquille au service des Princes et des Princesses, achever sa Franciade et peaufiner son image de poète impeccable, est brutalement confronté au tragique de l’Histoire, contraint de prendre position et de s’engager. Les Discours des Misères de ce temps résultent de cette immersion du poète dans le flux tragique des événements contemporains. Ils font entendre, dans notre poésie, une voix sublime et originale.
9h00 : Pascal Debailly et Jean Vignes : Ouverture
Poésie et polémique
9h15 : Alexandre Tarrête (Univ. Paris IV) : « Ronsard et le genre de la remontrance »
9h45 : Thomas Berriet (Univ. Paris VII) : « L’éthique et le blâme dans les Discours de Ronsard : une indignation sans passion ? »
10h15 : Discussion
10h45 : Martial Martin (Univ. Reims-Troyes) : « La polémique ronsardienne ou les paradoxes d’un dialogue de sourds »
11h15 : Pascal Debailly (Univ. Paris VII) : « Ronsard et la satire dans les Discours »
11h45 : Discussion
Stratégies argumentatives
14h30 : Jean Vignes (Univ. Paris VII) : « D’une libre contrainte » : la composition de la Response aux injures »
15h : Edith Karagiannis (Univ. Strasbourg) : « D’un complot à l’autre : aspects de la ruse dans les Discours des misères de ce temps de Ronsard »
15h30 : Discussion
Poésie, politique et religion
15h45 : Frank Lestringant (Univ. Paris IV) : « La sensibilité catholique de Ronsard d’après les Discours »
16h15 : Marie-Madeleine Fragonard (Univ. Paris III): « Les acteurs des Misères : des noms et des ombres »
17h : Conclusion
Téléchargez le programme: ronsard-journee-du-20-nov-presentation.doc
Contacts : pascal.debailly@wanadoo.fr ; je.vignes@free.fr
Publié dans la rubrique Conférences | Pas de commentaire »
Téléchargez le programme: convegno-pieghevole.pdf
Publié dans la rubrique Conférences | Pas de commentaire »